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Nickel als Ausgangsmaterial für Widerstandsthermometer ist im Vergleich zu Platin-Widerstandsthermometern wesentlich günstiger und besitzt einen beinahe doppelt so großen Temperaturkoeffizienten.
Die Eigenschaften des Nickel-Widerstandsthermometers sind in der DIN 43760 festgelegt und teilen sich unter anderem auf in:
Temperaturbereich , Temperaturkoeffizient und Grenzabweichungen
Die DIN 43760 legt für den Nickel-Widerstand einen Temperaturbereich von -60 bis 250°C fest und definiert sie durch folgendes Polynom:
R (t) = Ro (1 + A * t + B * t2 + C * t4 + D * t6)
Die Koeffizienten sind:
A = 0,5485 * 10-2 * °C-1
B = 0,6650 * 10-2 * °C-2
C = 2,8050 * 10-4 * °C-4
D = 2,1110 * 10-17 * °C-6
Ro ist der sogenannte Nennwiderstand und wird bei 0°C gemessen.(siehe hierzu auch: ITS90). Entsprechend der Norm beträgt der Widerstand beim Ni100, dem gängigsten Platin-Widerstand, 100 Ohm . Oberhalb von 250 °C findet beim Nickel-Widerstand eine Phasenumwandlung statt, wodurch er bei höheren Temperatur unbrauchbar wird.
Die Norm definiert für den Nickel-Widerstand einen Temperaturkoeffizienten von :
6,18 * 10-3 * °C-1
Die DIN 43760 unterscheidet zwei Toleranzbereiche (entspechend Temperaturbereich):
-60°C bis 0°C -> tabw = +/- (0,4 + 0,028 * t)
0°C bis 250°C -> tabw = +/- (0,4 + 0,007 * t)
wobei (t) die Ausgangstemperatur und tabw die Abweichung ist.